- 13. März 2026
- Maria Brandstötter
Moderne Wundversorgung mit Herz
Zur Anerkennung pflegerischer Leistungen im Sozialversicherungssystem
Chronische Wunden brauchen Zeit, Erfahrung und verlässliche Betreuung durch denselben Therapeuten. Das Wundmanagement Salzkammergut verbindet moderne Technik mit persönlicher Pflege und bringt spezialisiertes Fachwissen aus einem Wiener Wundkompetenzzentrum in die Region.
„Routiniertes, TÜV-zertifiziertes Fachpersonal schafft Versorgungssicherheit und unterstützt eine raschere Wundheilung.“Der Weg zum spezialisierten Wundmanagement begann für DGKP Maria Brandstötter lange bevor die Praxis entstand. Bereits vor ihrer Ausbildung erlebte sie hautnah, wie belastend eine chronische Wunde sein kann: Ihre Großmutter litt über längere Zeit an einer offenen Wunde, war in verschiedenen Krankenhäusern, bei Hautärzten und immer wieder beim Hausarzt, wenn Schmerzen, Rötungen oder austretende Gewebsflüssigkeit den Alltag bestimmten. Unterstützung brachte damals eine diplomierte Krankenschwester – ein prägendes Erlebnis, das bis heute die Philosophie des Wundmanagement Salzkammergut mitbestimmt. Versorgung sichern Wertvolle Berufserfahrung sammelte Brandstötter anschließend in einem Wundkompetenzzentrum in Wien. Mit dem Wunsch, dieses spezialisierte Know-how auch in ihre Heimat zu bringen, entstand die Idee, moderne Wundversorgung im Salzkammergut aufzubauen und hier einen medizinischen Bedarf abzudecken, der bisher oft mit weiten Wegen und langen Wartezeiten verbunden war. „Oft mussten Patient:innen und deren Angehörige ohne spezialisierte Ausbildung im Bereich der Pflege oder im Wundmanagement die Wundversorgung selbst übernehmen,“ so Brandstötter. „Routiniertes, TÜV-zertifiziertes Fachpersonal schafft Versorgungssicherheit und unterstützt eine raschere Wundheilung.“
Planbarkeit & Sicherheit
Strukturierte Terminplanung ohne Wartezeiten ist besonders für jüngere Patientinnen und Patienten im Berufsleben wichtig. Verlässliche Termine sowie eine Versorgung von Montag bis Samstag – auch an Feiertagen – sorgen für Planbarkeit und Sicherheit. Die diplomierten Pflegekräfte nehmen sich dabei bewusst Zeit: Drei Termine pro Woche mit jeweils rund 45 bis 60 Minuten ermöglichen eine individuelle Einschätzung der Wundsituation sowie Beratung zu Ernährung, Bewegung und passenden orthopädischen Hilfsmitteln.
Fairer Zugang
Ein wesentliches Anliegen bleibt die zukünftige Rückerstattung selbstständiger Pflegeleistungen. Seit der Eröffnung setzt sich Maria Brandstötter politisch für die Anerkennung notwendiger Wundversorgung ein, um langfristig einen fairen Zugang zu schaffen und einer Zwei-Klassen-Medizin entgegenzuwirken. Ziel ist es Amputationen zu verhindern, denn jede einzelne Gliedmaße erfüllt eine Aufgabe. Mit moderner Technik, fundierten Fachausbildungen im Wundmanagement und langjähriger Erfahrung steht das Team an sechs Tagen pro Woche ganzjährig zur Verfügung. Neue Angebote wie die LAight-Therapie zur Prävention von operativen Eingriffen bei Akne Inversa und Hidradenitis suppurativa (rezidivierende Abszesse in Leiste, Achsel oder im Gesicht) sowie die Haemolaser- und Vitamin-C-Infusionstherapie ergänzen das Spektrum vor allem bei chronischem FatigueSyndrom (CFS) und verminderter Mikrozirkulation. Im Mittelpunkt steht dabei immer ein Ziel: die raschest mögliche Heilung und eine Versorgung, die Menschen stärkt.